All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen der Fir­ma Ric­co­ven­to Krea­tiv­werk­statt
Inhalts­ver­zeich­nis 

  • §1 Gel­tungs­be­reich 
  • §2 Zustan­de­kom­men eines Ver­tra­ges, Spei­che­rung des Ver­trags­tex­tes 
  • §3 Prei­se und Zah­lungs­be­din­gun­gen 
  • §4 Lie­fer- und Ver­sand­be­din­gun­gen 
  • §5 Eigen­tums­vor­be­halt 
  • §6 Wider­rufs­recht 
  • §7 Män­gel­haf­tung (Gewähr­leis­tung) 
  • §8 Ein­lö­sung von Gut­schei­nen 
  • §9 Anwend­ba­res Recht 
  • §10 Alter­na­ti­ve Streit­bei­le­gung 

§1 Gel­tungs­be­reich
§1.1. Die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (nach­fol­gend „AGB) der Dana Wind­rich, han­delnd unter „Ric­co­ven­to Krea­tiv­werk­statt“ (nach­fol­gend „Ver­käu­fer) gel­ten für alle Ver­trä­ge über die Lie­fe­run­gen von Waren , die ein Ver­brau­cher oder Unter­neh­mer (Nach­fol­gend „Kun­de) mit dem Ver­käu­fer in sei­nem Online-Shop dar­ge­stell­ten Waren abschließt. Hier­mit wird der Ein­be­zie­hung von eige­nen Bedin­gun­gen des Kun­den wider­spro­chen, es sei denn, es ist etwas ande­res ver­ein­bart.
§1.2 Für Ver­trä­ge über die Lie­fe­rung von Gut­schei­nen gel­ten die­se AGB ent­spre­chend, sofern inso­weit nicht aus­drück­lich etwas Abwei­chen­des gere­gelt ist.
§1.3 Ver­brau­cher im Sin­ne die­ser AGB ist jede natür­li­che Per­son, die ein Rechts­ge­schäft zu Zwe­cken abschließt, die über­wie­gend weder ihrer gewerb­li­chen noch ihrer selb­stän­di­gen beruf­li­chen Tätig­keit zuge­rech­net wer­den kön­nen. Unter­neh­mer im Sin­ne die­ser AGB ist eine natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son oder eine rechts­fä­hi­ge Per­so­nen­ge­sell­schaft, die bei Abschluss eines Rechts­ge­schäf­tes in Aus­übung ihrer gewerb­li­chen oder selb­stän­di­gen beruf­li­chen Tätig­keit han­delt.

§2 Zustan­de­kom­men eines Ver­tra­ges, Spei­che­rung des Ver­trags­tex­tes
§ 2.1 Die fol­gen­den Rege­lun­gen über den Ver­trags­ab­schluss gel­ten für Bestel­lun­gen über unse­ren Inter­net­shop https://www.riccovento.de/.
§ 2.2 Im Fal­le des Ver­trags­schlus­ses kommt der Ver­trag zustan­de mit

  • Ric­co­ven­to Krea­tiv­werk­statt 
  • Dana Wind­rich 
  • Frank­fur­ter Str. 29b 
  • D‑65527 Nie­dern­hau­sen

§ 2.3 Die im Online­shop des Ver­käu­fers ent­hal­te­nen Pro­dukt­be­schrei­bun­gen stel­len kein recht­lich bin­den­des Ver­trags­an­ge­bot des Ver­käu­fers dar, son­dern sind nur eine unver­bind­li­che Auf­for­de­rung an den Kun­den, Waren zu bestel­len. Mit der Bestel­lung der gewünsch­ten Ware gibt der Kun­de ein für ihn ver­bind­li­ches Ange­bot auf Abschluss eines Kauf­ver­tra­ges ab.
§ 2.4 Bei Ein­gang einer Bestel­lung in unse­rem Online-Shop gel­ten fol­gen­de Rege­lun­gen: Der Kun­de gibt ein bin­den­des Ver­trags­an­ge­bot ab, indem er die in unse­rem Online-Shop vor­ge­se­he­ne Bestell­pro­ze­dur erfolg­reich durch­läuft:

  1. Aus­wahl der gewünsch­ten Ware 
  2. Bestä­ti­gen durch Ankli­cken der But­tons „In den Waren­korb“ 
  3. Prü­fung der Anga­ben im Waren­korb 
  4. Bestä­ti­gung des But­tons „Wei­ter zur Kas­se“ 
  5. Anmel­dung im Inter­net­shop nach Regis­trie­rung und Ein­ga­be der Anmel­de­an­ga­ben (E‑MailAdresse und Pass­wort) oder Gast­be­stel­lung 
  6. Noch­ma­li­ge Prü­fung bzw. Berich­ti­gung der jewei­li­gen ein­ge­ge­be­nen Daten. 
  7. Ver­bind­li­che Absen­dung der Bestel­lung durch Ankli­cken des But­tons „jetzt kau­fen“ 

§ 2.5 Der Kun­de kann vor dem ver­bind­li­chen Absen­den der Bestel­lung durch Betä­ti­gen der in dem von ihm ver­wen­de­ten Inter­net-Brow­ser ent­hal­te­nen „Zurück“-Taste nach Kon­trol­le sei­ner Anga­ben wie­der zu der Inter­net­sei­te gelan­gen, auf der die Anga­ben des Kun­den erfasst wer­den und Ein­ga­be­feh­ler berich­ti­gen bzw. durch Schlie­ßen des Inter­net­brow­sers den Bestell­vor­gang abbre­chen. Wir bestä­ti­gen den Ein­gang der Bestel­lung unmit­tel­bar durch eine auto­ma­tisch gene­rier­te E‑Mail „Ein­gangs­be­stä­ti­gung der Bestel­lung“.
§ 2.6 Der Ver­käu­fer kann das Ange­bot des Kun­den inner­halb von 5 Tagen anneh­men, indem er dem Kun­den eine schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung oder eine Auf­trags­be­stä­ti­gung in Text­form (Fax oder EMail) über­mit­telt. Mit die­ser Auf­trags­be­stä­ti­gung kommt der Ver­trag zustan­de.
§ 2.7 Nimmt der Ver­käu­fer das Ange­bot des Kun­den inner­halb vor­ge­nann­ter Frist (§2.6) nicht an, so gilt dies als Ableh­nung des Ange­bots mit der Fol­ge, dass der Kun­de nicht mehr an sei­ne Wil­lens­er­klä­rung gebun­den ist.
§ 2.8 Bei der Abga­be eines Ange­bots über das Online-Bestell­for­mu­lar des Ver­käu­fers wird der Ver­trags­text nach dem Ver­trags­ab­schluss vom Ver­käu­fer gespei­chert und dem Kun­den nach Absen­dung von des­sen Bestel­lung in Text­form (z.B. E‑Mail, Fax oder Brief) über­mit­telt. Mit der „Ein­gangs­be­stä­ti­gung der Bestel­lung“ sen­det der Ver­käu­fer die Bestell­da­ten und die AGB per E‑Mail zu. Die AGB kann der Kun­de jeder­zeit auch unter https://www.riccovento.de/agb/ ein­se­hen. Sofern der Kun­den vor Absen­dung sei­ner Bestel­lung ein Nut­zer­kon­to im Online-Shop des Ver­käu­fers ein­ge­rich­tet hat, wer­den die Bestell­da­ten auf der Web­sei­te des Ver­käu­fers archi­viert und kön­nen vom Kun­den über des­sen pass­wort­ge­schütz­tes Nut­zer­kon­to unter Anga­be der ent­spre­chen­den Log­in-Daten kos­ten­los abge­ru­fen wer­den.
§ 2.9 Vor ver­bind­li­cher Abga­be der Bestel­lung über das Online-Bestell­for­mu­lar des Ver­käu­fers kann der Kun­de mög­li­che Ein­ga­be­feh­ler durch auf­merk­sa­mes Lesen der auf dem Bild­schirm dar­ge­stell­ten Infor­ma­tio­nen erken­nen. Ein wirk­sa­mes tech­ni­sches Mit­tel zur bes­se­ren Erken­nung von Ein­ga­be­feh­lern kann dabei die Ver­grö­ße­rungs­funk­ti­on des Brow­sers sein, mit deren Hil­fe die Dar­stel­lung auf dem Bild­schirm ver­grö­ßert wird. Sei­ne Ein­ga­ben kann der Kun­de im Rah­men des elek­tro­ni­schen Bestell­vor­gan­ges so lan­ge über die übli­che Tas­ta­tur- und Maus­funk­tio­nen kor­ri­gie­ren, bis er den Bestell­vor­gang abschlie­ßen­den But­ton anklickt.
§ 2.10 Für den Ver­trags­ab­schluss steht aus­schließ­lich die deut­sche Spra­che zur Ver­fü­gung.
§ 2.11 Die Bestell­ab­wick­lung und Kon­takt­auf­nah­me fin­den in der Regel per E‑Mail und auto­ma­ti­sier­ter Bestell­ab­wick­lung statt. Der Kun­den hat sicher­zu­stel­len, dass die von ihm zur Bestell­ab­wick­lung ange­ge­be­ne E‑Mail Adres­se zutref­fend ist, so dass unter die­ser Adres­se die vom Ver­käu­fer ver­sand­ten E‑Mails emp­fan­gen wer­den kön­nen. Ins­be­son­de­re hat der Kun­de bei dem Ein­satz von SPAM-Fil­tern sicher­zu­stel­len, dass alle vom Ver­käu­fer oder von die­sem mit der Bestell­ab­wick­lung beauf­trag­ten Drit­ten ver­sand­ten E‑Mails zuge­stellt wer­den kön­nen.

§ Prei­se und Zah­lungs­be­din­gun­gen
§ 3.1 Sofern sich aus der Pro­dukt­be­schrei­bung des Ver­käu­fers nichts ande­res ergibt, han­delt es sich bei den ange­ge­ben Prei­sen um den Gesamt­preis, die die gesetz­li­che Umsatz­steu­er ent­hält. Gege­be­nen­falls zusätz­li­che anfal­len­de Lie­fer- und Ver­sand­kos­ten wer­den in der jewei­li­gen Pro­dukt­be­schrei­bung geson­dert ange­ge­ben.
§ 3.2 Bei Lie­fe­run­gen in Län­der außer­halb der Euro­päi­schen Uni­on kön­nen im Ein­zel­fall wei­te­re Kos­ten anfal­len, die der Ver­käu­fer nicht zu ver­tre­ten hat und die vom Kun­den zu tra­gen sind. Hier­zu zäh­len bei­spiels­wei­se Kos­ten für die Geld­über­mitt­lung durch Kre­dit­in­sti­tu­te (z.B. Über­wei­sungs­ge­büh­ren, Wech­sel­kurs­ge­büh­ren) oder ein­fuhr­recht­li­che Abga­ben bzw. Steu­ern (z.B. Zöl­le). Sol­che Kos­ten kön­nen im Bezug auf die Gelder­mitt­lung auch dann anfal­len, wenn die Lie­fe­rung nicht in ein Land außer­halb der Euro­päi­schen Uni­on erfolgt, der Kun­de aber die Zah­lung von einem Land außer­halb der Euro­päi­schen Uni­on aus vor­nimmt.
§ 3.3 Die Zah­lungs­mög­lich­kei­ten wer­den dem Kun­den im Online-Shop des Ver­käu­fers mit­ge­teilt.
§ 3.4. Der Kun­de hat die Mög­lich­keit der Zah­lung per PayPal oder per Vor­aus­kas­se durch Bank­über­wei­sung oder Bar bei Abho­lung.
§ 3.5 Ist Vor­aus­kas­se per Bank­über­wei­sung ver­ein­bart, ist die Zah­lung sofort nach Ver­trags­ab­schluss fäl­lig, sofern die Par­tei­en kei­nen spä­te­ren Fäl­lig­keits­ter­min ver­ein­bart haben.
§ 3.6 Bei Zah­lung mit­tels einer von PayPal ange­bo­te­nen Zah­lungs­art erfolgt die Zah­lungs­ab­wick­lung über den Zah­lungs­dienst­leis­ter PayPal (Euro­pe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Bou­le­vard Roy­al, L‑2449 Luxem­bourg (im Fol­gen­den: “PayPal”), unter Gel­tung der PayPal-Nut­zungs­be­din­gun­gen, ein­seh­bar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full oder — falls der Kun­de nicht über ein PayPal-Kon­to ver­fügt – unter Gel­tung der Bedin­gun­gen für Zah­lun­gen ohne PayPal-Kon­to, ein­seh­bar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacywax-full.

§4 Lie­fer- und Ver­sand­be­din­gun­gen
§ 4.1 Sofern wir dies in der Pro­dukt­be­schrei­bung nicht deut­lich anders ange­ge­ben haben, sind alle vom Ver­käu­fer ange­bo­te­nen Arti­kel sofort ver­sand­fer­tig. Die Lie­fe­rung erfolgt hier spä­tes­tens inner­halb von 5 Werk­ta­gen. Dabei beginnt die Frist für die Lie­fe­rung im Fal­le der Zah­lung per Vor­kas­se am Tag nach Zah­lungs­ein­gang beim Ver­käu­fer und bei allen ande­ren Zah­lungs­ar­ten am Tag nach Ver­trags­schluss zu lau­fen. Fällt das Fris­ten­de auf einen Sams­tag, Sonn­tag oder gesetz­li­chen Fei­er­tag am Lie­fer­ort, so endet die Frist am nächs­ten Werk­tag.
§ 4.2 Die Lie­fe­rung von Waren erfolgt auf dem Ver­sand­weg an die vom Kun­den ange­ge­be­ne Lie­fer­an­schrift, sofern nichts ande­res ver­ein­bart. Bei der Abwick­lung der Trans­ak­ti­on ist die in der Bestell­ab­wick­lung des Ver­käu­fers ange­ge­be­ne Lie­fer­an­schrift maß­geb­lich.
§ 4.3 Sen­det das Trans­port­un­ter­neh­men die ver­sand­te Ware an den Ver­käu­fer zurück, da eine Zustel­lung beim Kun­den nicht mög­lich war, trägt der Kun­de die Kos­ten für den erfolg­lo­sen Ver­sand. Dies gilt nicht, wenn der Kun­de sein Wider­rufs­recht wirk­sam aus­übt.
§ 4.4 Gut­schei­ne wer­den dem Kun­den wie folgt über­las­sen:

  • Pos­ta­lisch 
  • Abho­lung

§5 Eigen­tums­vor­be­halt 

Der Ver­käu­fer behält sich das Eigen­tum an der Ware bis zur voll­stän­di­gen Bezah­lung des Kauf­prei­ses vor.

§6 Wider­rufs­recht
§ 6.1 Ver­brau­chern steht grund­sätz­lich ein Wider­rufs­recht zu. § 6.2 Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Wider­rufs­recht erge­ben sich aus der Wider­rufs­be­leh­rung des Ver­käu­fers. § 6.3 Das Wider­rufs­recht gilt nicht für Ver­brau­cher, die zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses kei­nem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on ange­hö­ren und deren allei­ni­ger Wohn­sitz und Lie­fer­adres­se zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses außer­halb der Euro­päi­schen Uni­on lie­gen.

§7 Män­gel­haf­tung (Gewähr­leis­tung)
§ 7.1 Ist die Kauf­sa­che man­gel­haft, gel­ten die Vor­schrif­ten der gesetz­li­chen Män­gel­haf­tung.
§ 7.2 Der Kun­de wird gebe­ten, ange­lie­fer­te Waren mit offen­sicht­li­chen Trans­port­schä­den bei dem Zustel­ler zu rekla­mie­ren und den Ver­käu­fer hier­von unver­züg­lich in Kennt­nis zu set­zen. Kommt der Kun­de dem nicht nach, hat dies kei­ner­lei Aus­wir­kun­gen auf sei­ne gesetz­lich oder ver­trag­li­chen Män­gel­an­sprü­che. Der Kun­de hilft dem Ver­käu­fer, die eige­nen Ansprü­che gegen­über dem Fracht­füh­rer bzw. Trans­port­ver­si­che­rung gel­tend machen zu kön­nen. 


§8 Ein­lö­sung von Gut­schei­nen
§ 8.1 Gut­schei­ne kön­nen nur direkt beim Ver­käu­fer und nicht im Online­shop ein­ge­löst wer­den.
§ 8.2 Gut­schei­ne und Rest­gut­ha­ben von Gut­schei­nen sind bis zum Ende des drit­ten Jah­res nach dem Jahr des Gut­schein­kaufs ein­lös­bar. Rest­gut­ha­ben wer­den dem Kun­den bis zum Ablauf­da­tum Gut geschrie­ben.
§ 8.3 Gut­schei­ne kön­nen nur vor Direkt­kauf beim Ver­käu­fer ein­ge­löst wer­den. Eine nach­träg­li­che Ver­rech­nung ist nicht mög­lich. Das Ein­lö­sen von Gut­schei­nen ist wäh­rend der Auf­trags­be­spre­chung oder Kun­den­be­ra­tung vom Kun­den bekannt zu geben.
§ 8.4 Pro Bestellung/Auftrag/Kauf kann immer nur ein Geschenk­gut­schein ein­ge­löst wer­den.
§ 8.5 Gut­schei­ne kön­nen nur für den Kauf von Waren und nicht für den Kauf von wei­te­ren Gut­schei­nen ver­wen­det wer­den.
§ 8.6 Reicht der Wert des Gut­schei­nes zur Deckung der Bestel­lung nicht aus, kann zur Beglei­chung des Dif­fe­renz­be­tra­ges eine der übri­gen vom Ver­käu­fer ange­bo­te­nen Zah­lungs­ar­ten gewählt wer­den.
§ 8.7 Das Gut­ha­ben eines Gut­schei­nes wird weder in Bar­geld aus­ge­zahlt noch ver­zinst.
§ 8.8 Der Geschenk­gut­schein ist über­trag­bar. Der Ver­käu­fer kann mit befrei­en­der Wir­kung an den jewei­li­gen Inha­ber, der den Gut­schein beim Ver­käu­fer ein­löst, leis­ten. Dies gilt nicht, wenn der Ver­käu­fer Kennt­nis oder grob fahr­läs­si­ge Unkennt­nis von der Nicht­be­rech­ti­gung, der Geschäfts­un­fä­hig­keit oder der feh­len­den Ver­tre­tungs­be­rech­ti­gung des jewei­li­gen Inha­bers hat. 


§9 Anwend­ba­res Recht
§ 9.1 Für sämt­li­che Rechts­be­zie­hun­gen der Par­tei­en gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter Aus­schluss der Geset­ze über den inter­na­tio­na­len Kauf beweg­li­cher Waren. Bei Ver­brau­chern gilt die­se Rechts­wahl nur inso­weit, als nicht der gewähr­te Schutz durch zwin­gen­de Bestim­mun­gen des Rechts des Staa­tes, in dem der Ver­brau­cher sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat, ent­zo­gen wird. § 9.2 Fer­ner gilt die­se Rechts­wahl im Hin­blick auf das gesetz­li­che Wider­rufs­recht nicht bei Ver­brau­chern, die zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses kei­nem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on ange­hö­ren und deren allei­ni­ger Wohn­sitz und Lie­fer­adres­se zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses außer­halb der Euro­päi­schen Uni­on lie­gen.

§10 Alter­na­ti­ve Streit­bei­le­gung 

§10.1 Die EU-Kom­mis­si­on stellt im Inter­net unter fol­gen­dem Link eine Platt­form zur Onlin­eSt­reit­bei­le­gung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr Die­se Platt­form dient als Anlauf­stel­le zur außer­ge­richt­li­chen Bei­le­gung von Strei­tig­kei­ten aus Online­Kauf- oder Dienst­leis­tungs­ver­trä­gen, an denen ein Ver­brau­cher betei­ligt ist. §10.2 Der Ver­käu­fer ist zur Teil­nah­me an einem Streit­bei­le­gungs­ver­fah­ren vor einer Ver­brau­cher­schlich­tungs­stel­le weder ver­pflich­tet noch bereit.